Essay on Lover

42046 Words Apr 1st, 2016 169 Pages
Der Fluß der Abenteuer

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Vier kranke Kinder
„Armer Polly!“ ertönte es klagend vor der Schlafzimmertür. „Armer Polly! Putz dir die Nase.“ Dann hörte man einen trockenen Husten, und darauf war es eine Weile still, als warte jemand auf Antwort.
Jack richtete sich auf und sah zu dem anderen Bett hinüber. „Philipp, darf ich Kiki reinlassen? Seine Stimme klingt so traurig.“
„Wenn er nicht zu viel Krach macht, kann er meinetwegen reinkommen. Jetzt tut mir der Kopf nicht mehr so furchtbar weh.“
Jack stieg aus dem Bett und stakste etwas unsicher zur
Tür. Die Kinder hatten Grippe gehabt und fühlten sich noch sehr schwach. Philipp war besonders schwer krank gewesen. Er hatte den lebhaften Papagei Kiki nicht im
Zimmer ertragen
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So traurig kenn' ich dich ja gar nicht. Warte nur, bald stehen wir auf. Heute geht es uns schon besser. Dina und Lucy haben auch kein Fieber mehr. Tante Allie wird froh sein, wenn wir wieder alle gesund sind. Vier Kranke zu betreuen, war bestimmt keine Kleinigkeit für sie.“
In diesem Augenblick öffnete sich leise die Tür, und
Frau Cunningham guckte ins Zimmer. „Ach, ihr seid wach! Wie geht es euch? Wollt ihr noch etwas Zitronensaft haben?“
„Nein, danke“, antwortete Jack. „Weißt du, was ich schrecklich gern haben möchte, Tante Allie? Ein gekochtes Ei und ein Butterbrot. Soeben, ganz plötzlich, ist mir eingefallen, daß ich nichts auf der Welt lieber haben möchte.“ 4

Frau Cunningham lachte. „Das ist ein gutes Zeichen.
Willst du auch ein Ei haben, Philipp?“
„Nein, danke, ich möchte nichts essen.“
„Armer Junge!“ rief Kiki, sah zu Philipp hinüber und lachte gackernd.
„Halt den Schnabel!“ sagte Philipp. „Über Kranke macht man sich nicht lustig. Wenn du zu viel sprichst, fliegst du aus dem Zimmer.“
Jack gab dem Papagei einen Klaps auf den Schnabel.
Kiki zog den Kopf ein und schwieg. Auf keinen Fall wollte er wieder von seinem geliebten Herrn getrennt werden.
„Wie geht es Lucy und Dina?“ fragte Jack.
„Viel besser als euch“, antwortete Frau Cunningham.
„Sie spielen Karten, und ich soll euch fragen, ob sie nachher zu euch kommen können.“
„Meinetwegen gern. Aber Philipp wird es nicht wollen, nicht wahr, Philipp?“
„Mal sehen“, antwortete Philipp

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