• Shuffle
    Toggle On
    Toggle Off
  • Alphabetize
    Toggle On
    Toggle Off
  • Front First
    Toggle On
    Toggle Off
  • Both Sides
    Toggle On
    Toggle Off
  • Read
    Toggle On
    Toggle Off
Reading...
Front

How to study your flashcards.

Right/Left arrow keys: Navigate between flashcards.right arrow keyleft arrow key

Up/Down arrow keys: Flip the card between the front and back.down keyup key

H key: Show hint (3rd side).h key

A key: Read text to speech.a key

image

Play button

image

Play button

image

Progress

1/119

Click to flip

119 Cards in this Set

  • Front
  • Back
Ein 23-jähriger Patient kommt wegen seltsamer Anfälle, unter denen er leidet, in Ihre Ordination. Er berichtet, dass in Situationen, in denen er sich besonders aufregt (z.B. zornig oder beleidigt ist oder lachen muss) plötzlich alle Muskeln erschlaffen würden und er zu Boden sinken oder stürzen würde. Er sei dabei bei vollem Bewusstsein. Was ist Ihre Vermutungsdiagnose?
Kataplexie bei Narkolepsie
Eine 34-jährige Patientin kommt wegen Zitterns beider Hände in Ihre Ordination. Bei der klinischen Untersuchung finden sich kein Rigor und keine Hypokinese. Zur Differentialdiagnose weisen Sie zu folgenden Laboruntersuchung zu:
Kupferstoffwechsel
Eine 38-jährige Patientin zeigt eine innerhalb von Stunden aufsteigende schlaffe Paraparese und einen normalen Liquorbefund. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Polyradiculitis
Eine Mutter kommt mit ihrer 2-jährigen Tochter zu Ihnen, da sie bemerkt hat, dass das bisher gesunde Kind beim Laufen Schwierigkeiten hat und eine zunehmende muskuläre Schwäche und Hypertrophie der Wadenmuskulatur bemerkt wird. Sie befürchtet eine Muskeldystrophie vom Duchenne Typ und damit schwere Lebensbeeinträchtigung und verminderte Lebenserwartung. Sie sagen der Mutter, dass:
Mädchen keine klassische Duchenne Muskeldystrophie bekommen können
Ein 23-jähriger Mann kommt wegen Unsicherheit beim Gehen in die Ambulanz. Diese Unsicherheit begann in der Pubertät und hat sich chronisch verschlechtert. Bei der klinischen Untersuchung fallen erloschene Reflexe sowie Muskelatrophien und eine deutliche Hohlfußbildung auf. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Morbus Friedreich
Eine 62-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination und berichtet dass vor 3 Wochen eine Ungeschicklichkeit der linken Hand schleichend begonnen und sich seither verschlechtert habe. Seit letzter Woche habe sie auch zunehmend Kopfschmerzen, zeitweilig mit Übelkeit. Bei der klinischen Untersuchung zeigt sich ein spastisches Hemisyndrom links. Ihre Vermutungsdiagnose eines malignen Tumors erhärtet sich in der MR-Untersuchung, die eine rechts-hirnige Raumforderung mit perifokalem Ödem zeigt. Welche diagnostische Maßnahme ist vor der Einleitung einer Stahlen- oder Chemotherapie erforderlich?
Histologische Diagnose
Eine 17-jährige Patientin mit arterieller Hypertonie und Proteinurie in der Schwangerschaft klagt über Kopfschmerzen, Augenflimmern, Ohrensausen,Tachykardie und Übelkeit. In der Ordination kommt es zu einem eine Minute dauerndem tonisch-klonischen Anfallsgeschehen. Wie lautet Ihre Notfalltherapie?
Magnesium-Sulfat i.v.
Ein 36-jähriger Patient kommt wegen zunehmender Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Verlangsamung in die Notfallaufnahme. Im CT zeigen sich stark erweiterte innere Liquorräume mit Ausnahme des 4. Ventrikels. Welchen Verdacht haben Sie?
Hirndruck bei Aquäduktverschluß
Ein 45-jähriger Patient klagt seit den Abendstunden über plötzlich aufgetretene Kopfschmerzen und Nackensteife. Neben einem Meningismus in der klinischen Untersuchung findet sich im CT Blut in den basalen Zysternen. Welche ist die nächste Untersuchung?
Cerebrale Katheterpanangiographie
Eine 50-jährige Patientin wird mit heftigen Kopfschmerzen, hohem Fieber und Übelkeit in die Notfallaufnahme gebracht. Sie hat mehrmals erbrochen und zeigt bei der Erstuntersuchung einen deutlichen Meningismus und eine leichte Bewusstseinstrübung. Im Liquor zeigt sich ein granulozytäres Zellbild mit 6000/3 Zellen. Welches weitere Vorgehen ist richtig?
Anlegen von Blut-, Speichel- und Liquorkulturen sowie sofortige ungezielte Antibiotikatherapie
Ein 20-jähriger Patient kommt 4 Monate nach einem Motorradunfall mit schwerem Schädel- Hirn-Trauma (SHT) zur Kontrolle in die Ambulanz. Er berichtet über zunehmende Kopfschmerzen, in den letzten Tagen verbunden mit Übelkeit. Es fällt eine deutliche Verlangsamung auf. Um welche Spätkomplikationen nach SHT handelt es sich?
Hydrocephalus
Ein neu diagnostizierter Epilepsiepatient soll auf Carbamazepin eingestellt werden und fragt Sie nach der Chance auf Anfallsfreiheit. Sie antworten, dass:
70% der Patienten auf das erste Antiepileptikum anfallsfrei werden
Ein 60-jähriger Patient berichtet über eine plötzlich aufgetretene Schwäche des rechten Beins. Im Status zeigen sich eine Schwäche Kraftgrad 3, spastische Tonuserhöhung und gesteigerte Reflexe der re UE, zusätzlich eine geringe zentrale Parese der re OE. Dieser Status spricht für eine Läsion im Bereich:
Art. cerebri anterior li.
Bei einem 64-jährigen Patienten mit gering links betontem Ruhetremor, Hypokinese und Rigor wurde ein beginnendes Parkinsonsyndrom festgestellt. Um welchen Typ handelt es sich hier?
Äquivalenztyp
Eine 62-jährige Patientin kommt wegen Vergesslichkeit und Apathie zur Abklärung einer möglichen Demenz in die Ordination. Im Mini-Mental-State-Examination (MMSE) ist sie auffällig, der Neurostatus ist normal. Die Patientin berichtet über einen Leistungsknick vor 2 Monaten, Freudlosigkeit und einer Durchschlafstörung. Ihre Vermutungsdiagnose lautet Depression und Sie verordnen:
Serotoninwiederaufnahmehemmer
Bei der Untersuchung eines Patienten, der wegen eines linksseitigen Kleinhirntumors operiert wurde, findet sich ein pathologischer Finger-Nase-Versuch links mit Ataxie. Welche weiteren Kleinhirnzeichen untersuchen Sie?
Diadochokinese und Rebound-Phänomen
Ein 68-jähriger Patient kommt wegen seit 2 Wochen bestehenden dauernden Kopfschmerzen ohne Übelkeit. Der Schmerz mit lokaler Druckdolenz ist an der rechten Schläfe lokalisiert. Im Status finden sich normale Sehnenreflexe, kein Meningismus. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Arteriitis temporalis
Eine Patientin kommt wegen unklaren, länger bestehenden Kopfschmerzen und einer geringen Schwäche des linken Arms in Ihre Ordination. Sie haben bereits anamnestische aktuelle Beschwerden erhoben und nach allen möglichen aktuellen neurologischen Symptomen nachgefragt. Für die vollständige Anamnese bezüglich der Differentialdiagnose Hirntumor bzw. Insult fragen Sie noch nach:
Zeitverlauf des Auftretens
Eine 56-jährige Patientin mit multiplen Insulten leidet seit 15 Jahren an schlecht eingestellter Hypertonie, hat einen Diabetes mellitus und raucht 30 Zigaretten pro Tag. Bei welcher Untersuchung kann sich ein zusätzliches Schlaganfallrisiko zeigen?
EKG
Ein 82-jähriger Patient mit Parkinsonsyndrom seit 15 Jahren leidet unter einem Dopa- Langzeitsyndrom. Dabei kommt es zum Wirkungsverlust der Dopa-Therapie (wearing off) und Dyskinesien. Eine mögliche Maßnahme zur Verbesserung der Symptome ist es,
L-Dopa öfter am Tag zu geben.
Bei einem 46-jährigen Patienten bestehen seit 4 Wochen laufend Rückenschmerzen, seit heute strahlen diese in das linke Bein aus. Es besteht auch eine Sensibilitätsstörung über dem linken Knie und eine linksseitige Schwäche beim Treppensteigen. Sie haben die Verdachtsdiagnose:
Radikuläres Syndrom L4 li
Bei einer 37-jährigen Patientin findet sich eine Schwäche für das Beugen der Finger 1–3 und Opposition des Daumens. Sie überprüfen die Sensibilität und finden eine Hypästhesie der halben Handfläche inklusive Finger 1–3 und der Endglieder dorsal Finger 2 und 3. Sie diagnostizieren eine Läsion des:
N. medianus
Die häufigste Demenzform ist die Alzheimerdemenz. Welches ist die zweithäufigste?
Vaskuläre Demenz
Eine Patientin mit Verdachtsdiagnose einer schubförmig verlaufenden Multiple Sklerose wird durchuntersucht, um die Diagnose zu bestätigen. Welche ist die wesentlichste Untersuchung zur Diagnosesicherung?
MR-Untersuchung
Ein 77-jähriger Patient mit akuter Hemiplegie links, soporöser Bewusstseinsstörung und massivem Neglect wird 70 Minuten nach Symptombeginn in die Notfallaufnahme gebracht. Im Akut-Schädel-CT werden mehrere Auffälligkeiten beschrieben, eine davon stellt eine Kontraindikation gegen Lysebehandlung dar. Welche ist dies?
Hypodensität von ¾ des Mediastromgebiets rechts
Ein 65-jähriger Patient erleidet aus voller Gesundheit einen einmaligen Grand Mal Anfall, die Durchuntersuchung ergibt keine Auffälligkeiten im MR. Zu diesem Zeitpunkt wird das Krankheitsgeschehen eingeordnet als:
Singulärer Anfall
Ein 48-jähriger Patient kommt wegen seit 3 Wochen zunehmender Kopfschmerzen in die Notfallaufnahme. Welche anamnestische Frage hilft Ihnen in der ätiologischen Zuordnung zwischen Migraine und Tumorkopfschmerz weiter?
„Handelt es sich um Dauerkopfschmerz oder Schmerzattacken?“
Ein 45-jähriger Patient mit bekannter Multipler Sklerose gibt in der Anamnese mehrere Episoden mit vorübergehenden neurologischen Ausfällen wie Hemihypästhesie, Sehstörungen, Para- und Hemiparesen an. Nach welchem häufigen Symptom fahnden Sie nun besonders?
Internukleäre Ophthalmoplegie
Der 28-jährige Patient erlitt einen Autounfall und hat eine Rissquetschwunde rechts parietal davongetragen. Er kann sich an den Unfallhergang erinnern und hat geringe Kopfschmerzen. Der Status ist normal. Welche Untersuchung ordnen Sie an?
Schädelröntgen zum Ausschluss einer Schädelfraktur
Eine 42-jährige Patientin mit chronischen Kopfschmerzen und normalem Schädel-CT Befund möchte in eine Spezialambulanz für Kopfschmerz einer neurologischen Abteilung zugewiesen werden. Während der Wartezeit auf einen Termin veranlassen Sie:
Den Ausschluss von Zahn-, HNO- und Augenaffektionen
Bei einem 45-jährigen Patienten mit chronischem Halswirbelsäulenschmerz in der Anamnese traten gestern wieder heftige Schmerzen auf. Es findet sich auch eine Ausstrahlung in die linke Hand. Zugleich besteht auch eine Sensibilitätsstörung dorsal und palmar an den Fingern 2-4. Es besteht keine Schwäche, allerdings ist der linke TSR abgeschwächt. Sie haben die Verdachtsdiagnose eines radikulären Syndroms C 7 li. Welche Untersuchung im neurologischen Status dürfen Sie nicht vergessen?
Lange Bahnen
Bei einem akuten Multiple Sklerose-Schub einer 28-jährigen Patientin kommt es zu einer hochgradigen Paraparese. Sie verordnen als Schubtherapie:
1g Methylprednisolon i.v. über 5 Tage
Ein 20-jähriger Patient kommt 4 Monate nach einem Motorradunfall mit schwerem Schädelhirntrauma (SHT) zur Kontrolle in die Ambulanz. Er berichtet über zunehmende Kopfschmerzen, in den letzten Tagen verbunden mit Übelkeit. Sie denken an eine Spätkomplikation nach SHT und ordnen an:
CT-Kontrolle wegen Hydrocephalus
Ein Journalist aus Ihrem Bekanntenkreis soll über die Epilepsieerkrankungen historischer Persönlichkeiten berichten. Er fragt Sie, wie häufig die Epilepsieerkrankung eigentlich ist. Die Prävalenz beträgt:
0,70%
Ein 34-jähriger soporöser Patient mit Meningismus und starken Kopfschmerzen wird akut mit Verdacht auf SAB zum CT gebracht. Nach kurzer Zeit kommt von dort ein Anruf auf die Station mit der Mitteilung, der Bewusstseinszustand des Patienten habe sich verschlechtert. Die richtige Aussage lautet: Der Patient ist nunmehr
komatös.
Bei einer 67-jährigen Patientin wurde wegen Schmerzen mit Zentrum im Schläfenbereich bei druckdolenter Arteria temporalis und einer Blutsenkungsgeschwindigkeit von 90/140 die Verdachtsdiagnose einer Arteriitis temporalis gestellt. Das weitere Vorgehen besteht in:
Bioptische Diagnosesicherung und Gabe von Corticoiden
Eine Patientin mit mehreren intracerebralen Metastasen eines Bronchuskarzinoms erleidet einen Grand Mal Anfall, der nach 2 Minuten in einen andauernden Bewusstseinsverlust mit diskreten Zuckungen der oberen Extremitäten übergeht, die weitere 5 Minuten unverändert bleiben. Sie diagnostizieren:
Status epilepticus
Eine Patientin kommt wegen akuter Kopfschmerzen in die Notfallambulanz. Um eine Migraineattacke von einem Spannungskopfschmerz unterscheiden zu können, benötigen Sie folgende anamnestische Daten:
Lokalisation, vegetative Begleiterscheinungen
Ein 40-jähriger Patient klagt seit einem Motorradunfall über eine Schwäche für Fingerspreizen und -schließen sowie Strecken der Endglieder der rechten Hand, gleichzeitig findet sich eine Hypaesthesie an den Fingern 4 und 5. Wie lautet Ihre Diagnose? Läsion des
N. ulnaris
Eine 75-jährige Patientin wird wegen zunehmender Vergesslichkeit zur Abklärung einer möglichen Demenz stationär aufgenommen. Im Neurostatus zeigt sich eine geringe Hemiparese rechts, sowie eine geringe rechts betonte Tetraspastik und beidseits. Positive Pyramidenzeichen. Sie vermuten am ehesten das Vorliegen einer
vaskulären Demenz.
Ein 25-jähriger Patient wird nach einem schweren Autounfall mit GCS (Glasgow Coma Scale) 3 aufgefunden. Im Aufnahme-CT findet sich ein massives diffuses Hirnödem und eine Kontusionsblutung links temporal. Der Hirndruck ist auch mit Barbituratnarkose, Xylokainbolusbehandlung und Entwässerung nicht kontrollierbar. Am 3. Tag zeigen sich plötzlich weite, lichtstarre Pupillen. Das Eintreten des dissoziierten Hirntods wird vermutet und die Sedierung beendet. Welche klinischen Zeichen erwarten Sie im Einklang mit dieser Diagnose?
Ausfall der Spontanatmung und der Hirnstammreflexe
Eine 35-jährige Patientin kommt mit einer seit 3 Tagen zunehmenden Hemihypästhesie in die Ordination, im Status finden sich außerdem diskrete cerebelläre Zeichen und eine Reflexdifferenz an den oberen Extremitäten. Sie denken an eine Multiple Sklerose und stellen folgende Frage:
Litten Sie jemals unter vorübergehender Ungeschicklichkeit oder Sehstörungen?
Bei jüngeren Parkinsonpatienten werden als Ersteinstellung Dopamin-Agonisten statt L-Dopa- Präparate gegeben. Der Grund dafür ist, dass
Studien ein späteres Auftreten von Dystonien und Dyskinesien zeigen.
Bei welcher der folgenden Symptomkombinationen denken Sie sofort an ein cerebrales vaskuläres Geschehen?
Wiederkehrendes Einschlafgefühl und Ungeschicklichkeit einer Hand
Eine 42-jährige Patientin mit chronischen Kopfschmerzen und normalem Schädel-CTBefund möchte in eine Spezialambulanz für Kopfschmerz einer neurologischen Abteilung zugewiesen werden. Während der Wartezeit auf einen Termin veranlassen Sie:
Den Ausschluss von Zahn-, HNO- und Augenaffektionen
Ein Insult im Versorgungsgebiet der Arteria cerebelli inferior posterior zeigt u.a. folgende Symptome:
Drehschwindel und dissoziierte Sensibilitätsstörung
Bei einer 72-jährige Patientin wurde wegen zunehmender Gedächtnisstörung, einer gleichzeitigen Raumorientierungsstörung und inzipienter Sprachstörung eine Demenz vom Alzheimertyp diagnostiziert. In der Besprechung über mögliche Therapieformen erklären Sie der Patientin und ihren Angehörigen, dass
eine Heilung nicht möglich ist, aber mit Cholinesterasehemmern eine positive Beeinflussung der kognitiven Funktionen möglich ist.
Ein 56-jähriger Patient berichtet über „wie ein Blitz“ einschießende Schmerzzustände in Bereich des linken Nasenflügels, der linken Wange und Schläfe, die sich nach wenigen Sekunden öfter wiederholen, bis wieder Stunden der Symptomlosigkeit eintreten. Sie diagnostizieren eine Trigeminusneuralgie. Wie gehen Sie weiter vor?
Gabe von Carbamazepin
Bei der Kontrolluntersuchung berichtet eine 60-jährige Patientin, die seit 5 Jahren unter einem linksseitigen Hemiparkinsonsyndrom leidet, dass nun auch rechtsseitig eine Bradykinese aufgetreten sei, was auch die klinische Untersuchung gemeinsam mit einem neu aufgetretenen Rigor rechts bestätigt. Ihre Einschätzung lautet, dass
Hemiparkinson immer in die bilaterale Form übergeht.
Ein Patient kommt mit einer Vorfußheberschwäche, die seit 2 Tagen besteht, in die Ordination. Zur Differenzierung einer möglichen radikulären Läsion von anderen Ursachen eignet sich folgende anamnestische Frage:
Haben Sie lumbale Schmerzen, die in den Fuß ausstrahlen?
Eine schwangere 17-jährige Patientin mit arterieller Hypertonie und Proteinurie klagt über Kopfschmerzen, Augenflimmern, Ohrensausen, Tachykardie und Übelkeit. In der Ordination kommt es zu einem eine Minute lang dauerndem tonisch-klonischen Anfallsgeschehen. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Eklampsie
Eine 38-jährige Patientin zeigt eine innerhalb von Stunden aufsteigende schlaffe Paraparese und einen normalen Liquorbefund. Unter der Verdachtsdiagnose einer Polyradiculitis wird sie nach 3 Wochen erneut punktiert. Der wahrscheinlichste Liquorbefund:
Zellzahl normal, Eiweiß exzessiv erhöht
Eine 35-jährige Patientin wird mit Kopfschmerzen und beginnender Bewusstseinseintrübung in der Notfallaufnahme aufgenommen. Sie zeigt bei der Erstuntersuchung einen mäßigen Meningismus. In der Lumbalpunktion zeigen sich 453/3 Zellen. Sie denken an eine Herpes- Simplex-Meningoencephalitis. Was veranlassen Sie, um die Diagnose abzusichern?
EEG-Untersuchung zum Nachweis von Herden bds. temporal
Eine 63-jährige Patientin kommt wegen beidseitigem unwillkürlichen Augenschlusses mit intermittierender Kontraktion der periorbitalen Muskulatur in ihre Ordination. Die Patientin ist dabei unfähig, die Lider zu öffnen und damit funktionell blind. Die Therapie besteht in:
Lokalen Botulinumtoxininjektionen
Eine 35-jährige Patientin stellt sich wegen unwillkürlichen Kopfdrehbewegungen durch tonische Spasmen der Hals- und Nackenmuskulatur vor, die schleichend begonnen haben. Ihre Verdachtsdiagnose lautet:
Torticollis spasmodicus
Eine 63-jähriger Patient kommt wegen Zitterns der rechten Hand in Ihre Ordination. Bei der klinischen Untersuchung können Sie die Verdachtsdiagnose Parkinsonsyndrom durch folgenden Befund erhärten:
Rigor rechts bei kontralateraler Aktivierung
Eine 38-jährige Patientin kommt wegen Doppelbildern und einer Schluckstörung in Ihre Ordination. Die Symptomatik nimmt bei Anstrengung und am Abend zu. Die Abklärung ergibt die Diagnose einer Myasthenia gravis. Welche symptomatische Therapie wird begonnen?
Azetylcholinesterasehemmer alle 3 Stunden
Ein 35-jähriger Patient zeigt 3 Monate nach einem schweren Schädelhirntrauma eine spontane Verschlechterung seines Zustandsbilds, bestehend aus zunehmender kognitiver Verlangsamung und positiven Pyramidenzeichen. Im Kontroll-CT finden sich leicht vergrößerte innere Liquorräume. Was ist Ihre Vermutungsdiagnose?
Hydrocephalus aresorptivus
Eine 53-jährige Patientin erlitt eine Subarachnoidalblutung mit plötzlichen Kopfschmerzen, Meningismus und blutigem Liquor. In der Katheterangiographie wurde ein Aneurysma der A. communicans anterior gefunden. Die Therapieoptionen bestehen in:
Clipping oder Coiling
Eine 45-jährige Patientin wird wegen Einschlafstörungen an Ihre Ordination überwiesen. Sie berichtet, dass Sie abends im Bett die Beine nicht ruhig halten könne und daher aufstehen und herumgehen müsse. Sie äußern die Verdachtsdiagnose eines Restless Legs Syndroms und wollen die Patientin über ihre Erkrankung informieren. Welche der folgenden Aussagen über das RLS-Syndrom ist nicht richtig? Es
kann durch Kupfermangel bedingt sein.
Eine 28-jährige Patientin kommt wegen Ungeschicklichkeit und einer geringen Schwäche des rechten Arms in die Ordination. Die Beschwerden haben vor drei Tagen akut begonnen. Für die vollständige Anamnese bezüglich einer möglichen Multiple Sklerose (MS) Erkrankung fragen Sie wonach? Nach:
Vorangegangenen Episoden von Sehstörungen oder Paresen
Ein 48-jähriger Patient kommt wegen seit einer Woche zunehmender Kopfschmerzen in die Notfallaufnahme. Welche amnestische Frage hilft Ihnen in der ätiologischen Zuordnung zwischen Spannungskopfschmerz und Hirndruck weiter?
"Stellte sich mit den Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen ein?"
Ein Patient klagt über lumbalen Schmerz mit Ausstrahlung in das rechte Bein. Bei einer radikulären Läsion S1 erwarten Sie im Status neben einem positiven Laseque-Zeichen rechtsseitig:
Plantarflexionsschwäche im Sprunggelenk
Die Verteilung der Häufigkeit der verschiedenen Demenzformen kann so beschrieben werden:
Alzheimer > vaskulärer Demenz > Lewy-Körperchen Demenz
Bei der Aufnahme berichtet die 64-jährige Patientin mit multiplen vaskulären Risikofaktoren über eine Sehstörung "auf der rechten Seite". Sie vermuten eine Läsion im Bereich des Versorgungsgebiets der Art. cerebri posterior links. Diese Annahme bestätigt sich im Status durch:
Homonyme Hemianopsie in der Konfrontationsperimetrie
Eine 67-jährige Patientin wird wegen Zeichen einer Demenz mit zunehmender Gedächtnisstörung und kognitiven Leistungseinbußen stationär aufgenommen. Angehörige berichten über kurz dauernde Bewusstseinsstörungen und psychotische Episoden mit Wahnbildung. Ihre Vermutungsdiagnose lautet:
Lewy-Körperchen Demenz
Welchem Gefäßversorgungsgebiet ist ein Insult mit beinbetonter Hemiparese rechts und Blasenstörung zuzuordnen?
Linke Arteria cerebri anterior
Ein Patient mit akutem rechtshirnigen ischämischen Insult wird durchuntersucht und eine sofortige Vollantikoagulation wird erwogen. Welche der folgenden Untersuchungen kann einen Befund ergeben, der diese Maßnahme nötig macht?
Transösophageales Herzecho
Eine neu diagnostizierte Multiple Sklerose-Patientin möchte von Ihnen eine Erklärung dafür, wie die Erkrankung entsteht. Sie antworten, dass sowohl genetische wie auch Umweltfaktoren eine maßgebliche Rolle spielen dürften. Außerdem ist bekannt, dass
aktivierte T-Lymphozyten und Autoantikörper zur Zerstörung von Myelinscheiden führen.
Sofort nach dem Eintreffen einer 65-jährigen Patientin mit akuten sensomotorischen Halbseitenzeichen rechts und Aphasie wird nach dem Schlaganfallschema eine Blutabnahme durchgeführt. Der wichtigste Wert für die Entscheidung, ob eine Lyse durchgeführt werden kann, ist das Ergebnis
der Gerinnung.
Eine Patientin mit Verdachtsdiagnose einer schubförmig verlaufenden Multiple Sklerose wird durchuntersucht, um die Diagnose zu bestätigen. Diese Bestätigung findet sich durch:
Oligoklonale Banden und periventrikuläre MR-Herde
Bei einer de novo Parkinsonpatientin zeigt sich in der klinischen Untersuchung rechts betont an den oberen Extremitäten ein Rigor bei kontralateraler Bewegungsaktivierung. Wodurch wird die Diagnose unterstützt?
Vermindertes Mitschwingen der Arme beim Gehen
Ein 82-jähriger Patient mit bekanntem Parkinsonsyndrom seit 15 Jahren leidet unter einem Dopa-Langzeitsyndrom. Dabei kommt es zu Wirkungsverlust der Dopa-Therapie (wearing off) und Dyskinesien. Nach welchem weiteren Zeichen werden Sie fahnden?
Psychose
Bei einer 36-jährigen Patientin mit hemikranen Kopfschmerzattacken mit Photophobie, Übelkeit und Erbrechen wurde eine Migraine diagnostiziert. Worin besteht die wirksamste Anfallstherapie?
Gabe von Tryptanen
Ein 56-jähriger Patient berichtet über "wie ein Blitz" einschießende Schmerzzustände im Bereich des linken Nasenflügels, der linken Wange und Schläfe, die sich nach wenigen Sekunden öfter wiederholen, bis wieder Stunden der Symptomlosigkeit eintreten. Wie lautet Ihre Diagnose?
Trigeminusneuralgie
Ein 34-jähriger Patient ist beim Radfahren ohne Helm gestürzt und hat eine Rissquetschwunde am Hinterkopf davongetragen. Er kann sich an den Unfallhergang erinnern und hat diffuse Kopfschmerzen. Sie ordnen folgende Untersuchung an:
Schädelröntgen zum Ausschluss einer Schädelfraktur
Eine 18-jährige Patientin wird nach einem schweren Autounfall mit GCS (Glasgow Coma Scale) 5 gefunden, sediert, intubiert und beatmet. Im Aufnahme-CT finden sich eine 3 cm breite konvex-konkav konfigurierte Blutung parietal am Schädelknochen links, Mittellinienshift und ein mäßiges Hirnödem. Die weitere Versorgung besteht in
sofortiger Trepanation und Blutungsentleerung.
Ein 24-jähriger Patient mit einer jahrelang medikamentös intraktablen mesialen Temporallappenepilepsie kommt zur präoperativen Epilepsiediagnostik. Was sind die dabei primär üblichen Methoden neben umfassender neuropsychologischer Testung?
MRT und Video-EEG-Monitoring
Bei einem 8-jährigen Knaben wurde eine Absencenepilepsie mit typischem Anfallsmuster mit starrem Blick ins Leere für wenige Sekunden diagnostiziert. Sie klären die besorgten Eltern auf, dass bei dieser Form von Epilepsie
in den meisten Fällen mit Medikamenten Anfallsfreiheit zu erzielen ist.
Bei einem 45-jährigen Patienten mit chronischem Halswirbelsäulenschmerz in der Anamnese traten gestern wieder heftige Schmerzen auf. Es findet sich auch eine Ausstrahlung in die linke Hand. Zugleich besteht auch eine Sensibilitätsstörung dorsal und palmar an den Fingern 2-4. Es besteht keine Parese, allerdings ist der linke TSR abgeschwächt. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Radikuläres Syndrom C 7 li
Eine 55-jährige Patientin hat seit einem Aufenthalt an der Intensivstation Probleme beim Strecken der Hand und der Finger rechts. Beim Überprüfen der Sensibilität finden Sie zusätzlich eine Hypaesthesie dorsal an der Hand und den Fingern 1-3. Ihre Diagnose lautet: Läsion des
N. radialis
Eine 53-jährige Patientin erlitt eine Subarachnoidalblutung mit plötzlichen Kopfschmerzen, Meningismus und blutigem Liquor. In der Katheterangiographie wurde ein Aneurysma der A. communicans anterior gefunden. Nach der erfolgreichen Operation kommt es am Tag 3 zu einer klinischen Verschlechterung mit Halbseitenzeichen rechts. Welche ist die wahrscheinlichste Ursache?
Gefäßspasmen
Ein 46-jähriger Patient entwickelte neben Dysästhesien innerhalb von 2 Tagen eine mäßige schlaffe Tetraparese. Sie behandeln unter der Verdachtsdiagnose der Polyradiculitis mit:
Immunglobulin i.v. oder Plasmapherese
Ein 49-jähriger Patient wird wegen eines Hydrocephalus nach einer Subarachnoidalblutung aufgenommen. Welche Therapie ist nötig?
Ventrikuloatrialer Shunt
Eine 64-jährige Patientin kommt wegen Zitterns beider Hände in Ihre Ordination. Die einfache Frage nach Zittern in Ruhe oder bei Bewegung führt zu keinem eindeutigen Ergebnis. Welche der folgenden Fragen führt bei positiver Beantwortung zur eindeutigen Diagnose des essentiellen Tremors?
"Verschütten Sie die Suppe, wenn Sie den Löffel zum Mund führen?"
Eine 55-jährige Patientin wird mit heftigen Kopfschmerzen, hohem Fieber und Übelkeit in die Notfallaufnahme gebracht. Sie hat mehrmals erbrochen und zeigt bei der Erstuntersuchung einen deutlichen Meningismus und eine leichte Bewusstseinseintrübung. Nach einer grob unauffälligen CT-Untersuchung entschließen Sie sich zur Lumbalpunktion. Sie vermuten eine bakterielle Meningitis, da der Liquor
eine Zellzahl von 3000/3 zeigt.
Ein 66-jähriger Patient kommt mit der Anamnese zu Ihnen in die Ordination, dass vor 4 Wochen eine Ungeschicklichkeit der rechten Hand schleichend begonnen und sich seither verschlechtert habe. Seit einigen Tagen sei auch eine expressive Sprachstörung hinzugekommen. Bei der klinischen Untersuchung zeigt sich ein spastisches Hemisyndrom rechts. Ihre erste Vermutungsdiagnose?
Maligner Tumor
Eine 63-jährige Patientin kommt wegen beidseitigen unwillkürlichen Augenschlusses mit intermittierender Kontraktion der periorbitalen Muskulatur in Ihre Ordination. Die Patientin ist dabei unfähig, die Lider zu öffnen und damit funktionell blind. Wie lautet Ihre Vermutungsdiagnose?
Blepharospasmus
Eine 43-jährige Patientin kommt wegen Doppelbildern und einer wechselnden Schwäche der Arme in Ihre Ordination. Die Symptomatik nimmt bei Anstrengung und am Abend zu. Sie haben die Patientin zur elektrophysiologischen Abklärung zugewiesen. Welche Untersuchung wünschen Sie?
EMG mit repetitiver Stimulation
Eine 25-jährige schwangere Patientin mit arterieller Hypertonie und Proteinurie klagt über Kopfschmerzen, Augenflimmern, Ohrensausen, Tachykardie und Übelkeit bei zunehmender motorischer Unruhe. Der neurologische Status erscheint normal. Wie lautet Ihre Vermutungsdiagnose?
Präeklampsie
Eine neu diagnostizierte Parkinsonpatientin fragt Sie nach der Ursache ihrer Krankheit. Sie antworten, dass beim Parkinsonsyndrom
Nervenzellen der nigro-striatalen Bahn zu Grunde gehen.
Ein 66-jähriger Patient kommt mit der Anamnese zu Ihnen in die Ordination, dass vor 4 Wochen eine Ungeschicklichkeit der rechten Hand schleichend begonnen und sich seither verschlechtert habe. Seit einigen Tagen seien Kopfschmerzen und auch eine expressive Sprachstörung hinzugekommen. Bei der klinischen Untersuchung zeigt sich ein spastisches Hemisyndrom rechts. Ihre Vermutungsdiagnose eines malignen Tumors erhärtet sich in der CT-Untersuchung, die eine links-hirnige Raumforderung mit perifokalem Ödem ergibt. Welche Tumoren sind in dieser Konstellation am häufigsten?
Metastasen und Gliome
Worin besteht die wichtigste Medikation beim Parkinsonsyndrom mit der besten Wirkung auf die Hypo- bzw Akinese?
L-Dopa mit Decarboxylasehemmer
Eine 38-jährige Patientin kommt wegen Doppelbildern und einer Schluckstörung in Ihre Ordination. Die Symptomatik nimmt bei Anstrengung und am Abend zu. Die Abklärung ergibt die Diagnose einer Myasthenia gravis. Welche symptomatische Therapie wird begonnen?
Azetylcholinestasehemmer alle 3 Stunden
Die wichtigsten Ergebnisse für die Diagnose einer Multiplen Sklerose neben der Anamnese und der Klinik erbringen folgende Hilfsbefunde:
Liquoruntersuchung und MRI
Ein 53-jähriger Cellist kommt wegen dystonen Muskelspasmen, die in letzter Zeit immer häufiger sowohl beim Üben wie auch beim Auftreten bei schnellen MusikStücken im Bereich der Finger der linken Hand auftreten in ihre Ordination. Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Lokalisierte Extremitätendystonie
Eine Patientin mit schubförmiger Multipler Sklerose kann den immunmodulatorischen Therapieversuch mit Interferon Beta wegen massiver Nebenwirkungen (Grippe-ähnliche Symptome und Muskelschmerzen) nicht fortsetzen. An Alternativen stehen folgende zur Verfügung:
Glatiramerazetat oder Immunglobuline
Eine 33-jährige Patientin mit komplikationsloser Schwangerschaft entwickelt Parästhesien in beiden Händen sowie heftige Schmerzen bds. von den Fingern I-III bis in die Unterarme ausstrahlend. Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Carpaltunnelsyndrom bds.
Ein 65-jähriger Patient erleidet aus voller Gesundheit einen rechtshirnigen Mediainsult mit Hemiplegie links und Bewusstseinsstörung. Bei der Einlieferung wird ein Grand Mal beobachtet, später auf der Station ein weiterer Anfall. Die Epilepsieerkrankung des Patienten wird klassifiziert als
symptomatisch.
Ein 20-jähriger Patient leidet seit mehreren Jahren an einer mesialen Temporallappenepilepsie mit fokal komplexen Temporallappenanfällen. Nach typischen epigastrischen Auren treten dabei folgende Symptome auf:
Bewusstseinsstörung, Kauen, Schmatzen
Eine 30-jährige Patientin stellt sich wegen "seit Jahren bestehenden" chronischen Kopfschmerzen vor. Die Kopfschmerzattacken stellen sich in letzter Zeit im Schnitt 2mal pro Woche ein. Dabei kommt es am Beginn der Attacke zu Sehstörungen, der Kopfschmerz würde später so schlimm, dass sie sich ins Bett legen müsste. Begleitend tritt eine Übelkeit - auch mit Erbrechen - auf, die Attacken dauern meist einen halben Tag. Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Migraine
Bei der Untersuchung einer Parese wird der Kraftgrad angegeben. KG 2 bedeutet
Bewegung nach Aufhebung der Schwerkraft möglich.
Ein 35-jähriger Patient, der vor 2 Monaten ein Schädelhirntrauma mit intraventrikulärer Blutung erlitten klagt seit einigen Tagen über zunehmende Kopfschmerzen, seit gestern verbunden mit Übelkeit und Erbrechen. Bei der Untersuchung in der Ordination ist er somnolent, die Sehnenreflexe bds. sehr lebhaft, Pyramidenzeichen positiv. Sie veranlassen
die sofortige stationäre Aufnahme zum Akut-CT wegen Verdacht auf Hirndruck.
Ein 60-jähriger Patient berichtet über eine plötzlich aufgetretene Ungeschicklichkeit der linken Hand. Im Status zeigt sich eine distale Schwäche KG 4, spastische Tonuserhöhung und gesteigerte Reflexe der li OE, zusätzlich eine zentrale Fazialisparese li. Dieser Status spricht für eine Läsion im Bereich:
Art. cerebri media re.
Bei einer 50-jährigen Patientin traten vor 4 Tagen heftige Rückenschmerzen auf, seit gestern strahlen diese in das linke Bein aus. Es besteht auch Sensibilitätsstörung am lateralen Unterschenkel bis zur Großzehe und eine Großzehenheberschwäche links. Sie haben die Verdachtsdiagnose:
Radikuläres Syndrom L 5 li
Ein 65-jähriger Patient berichtet über eine seit einigen Tagen bestehende geringgradige Lähmung der linken Hand. Welche anamnestische Frage hilft in der Vermutungsdiagnose zur Ätiologie in der Entscheidung zwischen Schlaganfall und Tumor weiter?
War der Beginn der Symptomatik plötzlich oder schleichend?
Ein 55-jähriger Patient ist auf Marcoumar eingestellt. Er erwachte heute mit massiven Schmerzen im Bereich der rechten Leiste und des rechten Oberschenkels. Es fällt eine Schwäche für das Hüftbeugen und Kniestrecken auf, gleichzeitig findet sich eine Hypaesthesie am ventralen Oberschenkel und am medialen Unterschenkel. Ihre Diagnose lautet: Läsion des/der
N. femoralis
Ein 62 jähriger Patient berichtet über eine Sehstörung auf dem linken Auge, die 10 Minuten andauerte und sich dann vollständig zurückbildete. Wegen der Möglichkeit einer transistorisch ischämische Attacke (TIA) als ätiologischen Hintergrund fragen Sie den Patienten:
Traten zur gleichen Zeit Schwäche und Lähmung der rechten Hand auf?
Ein 45-jähriger Patient klagt seit den Abendstunden über plötzlich aufgetretene Kopfschmerzen und Nackensteife. Neben einem Meningismus in der klinischen Untersuchung findet sich im CT Blut in den basalen Zysternen. Was ist die nächste Untersuchung?
Cerebrale Katheterpanangiographie
Ein 63-jähriger Patient wird wegen zunehmender Gedächtnisstörung, kognitiven Leistungseinbußen und Persönlichkeitsveränderungen in der Ambulanz vorgestellt. Angehörige berichten über affektive Störungen. Es zeigt sich eine Sprachstörung mit Perseverationen und hochgradig positive frontale Zeichen. Ihre Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Picksche Demenz
Eine 62-jährige Patientin wird wegen einer aufsteigenden schlaffen Paraparese bei einem Liquorbefund mit mäßig erhöhtem Eiweiß aufgenommen. Der Oberarzt besteht darauf, die Patientin auf einem Intermediate Care Bett unterzubringen. Was sollte demnach monitiert werden?
Pulsoxymetrie und EKG
Bei welcher der folgenden Symptomkombinationen denken Sie sofort an ein cerebrales vaskuläres Geschehen?
Wiederkehrendes Einschlafgefühl und Ungeschicklichkeit einer Hand
Eine 19-jährige übergewichtige Patientin kommt wegen seit Tagen zunehmenden Kopfschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen und Sehstörungen zur Aufnahme. Die CT-Untersuchung ist ebenso unauffällig wie der neurologische Status mit Ausnahme der Gesichtsfelduntersuchung. Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Pseudotumor cerebri
Bei einer 46-jährigen Patientin zeigen sich seit 5 Stunden zunehmende Hirnstammzeichen, die Patientin ist hochgradig quadruparetisch und die Bewusstseinslage verschlechtert sich dramatisch. Die MR-Angiographie zeigt einen fast vollständigen Verschluss der Arteria basilaris. Was soll therapeutisch geschehen?
i.A. Lyse
Eine 25-jährige Patientin kommt wegen abnormer Müdigkeit, die häufig untertags auftritt, in Ihre Ordination. Sie berichtet auch über mitunter einsetzenden Schlafdrang. So könne sie auch bei alltäglichen Lebenssituationen wie beim Essen und während Vorlesungen das Einschlafen nicht verhindern. Sie wache dann meist nach kurzer Zeit wieder auf. Wie lautet die primäre Verdachtsdiagnose?
Narkolepsie
Eine 28-jährige Patientin erlitt einen Autounfall und hat eine Rissquetschwunde rechts parietal davongetragen. Sie kann sich an den Unfallhergang nicht erinnern und hat diffuse Kopfschmerzen. Im Status finden sich diskrete Halbseitenzeichen links. Sie ordnen folgende Untersuchung an:
CT zum Ausschluss eines SDH (Subduralhämatoms)
Eine 64-jährige Patientin kommt wegen Zitterns beider Hände in Ihre Ordination. Bei der klinischen Untersuchung finden sich kein Rigor und keine Hypokinese. Zur Differentialdiagnose weisen Sie sie zur folgenden Laboruntersuchung zu:
Schilddrüsenhormone
Ein 25-jähriger Patient wird nach einem schweren Autounfall mit GCS (Glasgow Coma Scale) 3 aufgefunden. Im Aufnahme-CT findet sich ein massives diffuses Hirnödem und eine Kontusionsblutung links temporal. Der Hirndruck ist auch mit Barbituratnarkose, Xylokainbolusbehandlung und Entwässerung nicht kontrollierbar. Am 3. Tag zeigen sich plötzlich weite, lichtstarre Pupillen. Das Eintreten des dissoziierten Hirntods wird vermutet und die Sedierung beendet. Welche klinischen Zeichen erwarten Sie im Einklang mit dieser Diagnose?
Ausfall der Spontanatmung und der Hirnstammreflexe
Eine 50-jährige Patientin wird mit heftigen Kopfschmerzen, hohem Fieber und Übelkeit in die Notfallaufnahme gebracht. Sie hat mehrmals erbrochen und zeigt bei der Erstuntersuchung einen deutlichen Meningismus und eine leichte Bewusstseinstrübung. Im Liquor zeigt sich ein granulozytäres Zellbild mit 6000/3 Zellen. Das nun richtige Vorgehen ist:
Anlegen von Blut-, Speichel- und Liquorkulturen und sofortige ungezielte Antibiotikatherapie.