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Welche Betrachtungsebenen auf die Betriebswirtschaft als Wissenschaft gibt es?
Ebene I: deskriptive Wissenschaft

Ebene II: explikative Wissenschaft

Ebene III: normative Wissenschaft

Ebene IIIA: praktisch-normative Wissenschaft

Ebene IIIB: ethisch-normative Wissenschaft
Gegenstand und Beispiel für Ebene I
Ebene I: Deskriptive Wissenschaft

Gegenstand: Erfassung des Beobachtbaren

Beispiel: In der BRD werden Personenkraftwagen nur über Vertragshändler an Letztverwender verkauft.

Basis für Ebenen II und III
Gegenstand und Beispiel für Ebene II
Ebene II: Explikative Wissenschaft

Gegenstand: Erklärung des betriebswirtschaftlichen Handelns

Beispiel: Mit steigenden Kapitalkosten sinkt die Investitionsneigung der Unternehmungen.

Basis für Ebene III
Gegenstand von Ebene III
Ebene III: normative Wissenschaft

Empfehlungen für das betriebswirtschaftliche Handeln.
Gegenstand und Beispiel von Ebene IIIA
Ebene IIIA: praktisch-normative Wissenschaft

Gegenstand: Unter expliziter Bezugnahme des empfehlenden Wissenschaftlers auf in der Praxis vorgefundene, von der Praxis vorgegebene oder in der Praxis vermutete Wertvorstellungen

Beispiel: Unter der Zielsetzung größtmöglicher Klangtreue ist vom Kauf dieser Stereoanlage abzuraten.

Unter IIIA fallen alle Entscheidungsmodelle der Betriebswirtschaftslehre (entscheidungsorientierte BWL)
Gegenstand und Beispiel von Ebene IIIB
Ebene IIIB: ethisch-normative Wissenschaft

Gegenstand: Unter (expliziter oder impliziter) Bezugnahme des empfehlenden Wissenschaftlers auf die eigenen Wertvorstellungen.

Beispiel: Es gibt zu viele neue Produkte.
Planungsschema der entscheidungsorientierten BWL
Wann gilt ein Planungsproblem als gut strukturiert?
Wenn

(1) das Entscheidungsfeld nach Art und Umfang klar definiert ist

(2) Anzahl der Variablen und Beziehungen zwischen ihnen bekannt

(3) Menge und Lösungen vollständig definiert
Welche Strukturdefekte gibt es?
Wirkungsdefekte -> Bewertungsdefekte -> Zielsetzungsdefekte -> Lösungsdefekte
Wirkungsdefekt

Charakterisierung und Beispiel
Wirkungsdefekte sind im Bereich der adäquaten Modellierung des Wirkungszusammenhangs begründet.

Es ist nicht klar, in welchem Bereich Maßnahmen zu ergreifen sind, oder der Zusammenhang zwischen dem Niveau der Variablen und den Ausprägungen der relevanten Merkmale kann nicht bestimmt werden.

Bsp: Zusammenhang zwischen Ergebnisgröße "sportlicher Erfolg" und den Stellgrößen Trainingsintensität, Trainingsgestaltung, Spielsystem
Bewertungsdefekt

Charakterisierung und Beispiel
Bewertungsdefekte sind im Bereich der exakten Bewertung des Modelloutputs begründet.

Die für die Planung relevanten Merkmale sind nicht eindeutig in Werte zu transformieren bzw. lassen sich nicht mit der angestrebten Zielgröße bewerten.

Bsp: Handlungsalternativen (zB. Berufswahl) sind grundsätzlich mit ihrem Einzahlungsüberschuss zu bewerten. Dieser lässt sich jedoch- gerade im frühen Planungsstadium- selten eindeutig bestimmen.
Zielsetzungsdefekt

Charakterisierung und Beispiel
Zielsetzungsdefekte sind im Bereich der Formulierung einer Zielfunktion begründet.

Es liegt keine operationale, eindimensionale Zielfunktion vor. D.h. die mit der Entscheidung anzustrebende Zielgröße bzw. deren Ausmaß liegt nicht fest, oder bei der Planung sind mehrere konfliktionäre Ziele zu beachten.

Bsp: Es werden gleichzeitig "hoher Gewinn" und "geringes Risiko" verfolgt . (Roulette)
Lösungsdefekt

Charakterisierung und Beispiel
Lösungsdefekte sind im Bereich der optimalen Entscheidung begründet.

Es fehlt eine effiziente Lösungsmethode.

Bsp: sehr komplexe Reihenfolgenplanungen (einzige Möglichkeit Darstellung aller Möglichkeiten -> bei vielen Alternativen nicht effizient zu bewältigen.)
Wie kann man Wirkungsdefekte handeln?
- Aufstellung von Kostenfunktionen aus Vergangenheitsdaten (Regressionsanalyse)

- Sukzessivplanung, rollierende Planung
Wie kann man Bewertungsdefekte handeln?
- Bewertung mit Marktpreisen

- Bewertung mit Lenkpreisen oder wertmäßigen Kosten

- subjektiv festgelegte Werte
Wie kann man Zielsetzungsdefekte handeln?
- Unterdrückung von Zielgrößen

- Vorrang für ein Ziel, Formulierung der übrigen Zielgrößen als Nebenbedingungen

- Formulierung eines übergeordneten Ziels

- Einzelordnung nach Vorrang der Zielgrößen
Wie kann man Lösungsdefekte handeln?
- Iterative Ansätze

- Vollständige Enumeration
Welche grundsätzlichen Lösungsansätze für schlecht strukturierte Planungssituationen gibt es?
- Qualitative Beschreibung des Problems und "Näherungswerte" (z.b. Portfolio, Scoringmodelle)

- Quantitative Lösungen durch Bildung von Teil- und Unterproblemen, die nicht strukturdefekt sind, und anschließende Rückkopplung der Teilprobleme zum Gesamtproblem.
Was versteht man unter unternehmensinterner Koordination?
Abstimmung von funktionalen bzw. bereichsbezogenen Entscheidungen.
Was versteht man unter unternehmensübergreifender Koordination?
Abstimmung von wertschöpfungsstufenübergreifenden Entscheidungen
Koordination
Koordinationsverständnis:

In Unternehmen und Unternehmensketten werden viele einzelne unternehmerische Entscheidungen getroffen. Diese Entscheidungen sind nicht immer unabhängig voneinander, sondern sind häufig sachlich gekoppelt oder erfolgsgekoppelt (interdependent). Daher besteht eine zentrale Aufgabe des Managements darin, die innerhalb ihres Unternehmens oder ihrer Wertschöpfungskette getroffenen Entscheidungen aufeinander abzustimmen bzw. zu koordinieren. In der Koordination betriebswirtschaftlicher Entscheidungen ist daher eine wesentliche Aufgabe des Unternehmensmanagements bzw. des Wertschöpfungskettenmanagements zu sehen.
Was ist der Unterschied zwischen Struktureller Koordination und Prozessualer Koordination?
Strukturelle Koordination:
Unternehmen schaffen übergeordnete Koordinationsformen, deren Einsatzzeitpunkt, Anwendungsform und organisatorische Zuordnung einzelfallübergreifend geregelt ist.

Prozessuale Koordination:
Unternehmen überlassen es den Mitgliedern der Organisation, sachlich gekoppelte oder erfolgsgekoppelte Entscheidungen untereinander oder mit externen Partnern bei Bedarf abzustimmen.
Definition: Organisationen
Organisationen sind soziale Gebilde, die dauerhaft ein Ziel verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollen.

Organisationen gliedern die zur Erreichung ihrer Ziele notwendigen Aktivitäten auf und verteilen sie auf die einzelnen Mitglieder.
Was sind die Wesensmerkmale von Organisationen?
- Spezialisierung
- Entscheidungsdelegation
- Koordination
Abgrenzung Führungsmodell, Führungsstile, Führungsgrundsätze
Das in einem Unternehmen praktizierte Führungsmodell und die im Rahmen dieses Führungsmodells angewandten Führungsstile werden in einzelnen Unternehmen in Form von Führungsgrundsätzen festgehalten. Sie stellen schriftlich formulierte Anweisungen an die Führungskräfte dar.
Interne Entkopplung - Was kann man sich darunter vorstellen?
Interne Entkopplung liegt vor, wenn z.B. Produktgruppen gebildet werden, wobei für jede Gruppe ein sehr ähnlicher Produktionsablauf gilt. Entkoppelt ist die Fertigung dieser Gruppen, wenn für jede Gruppe eigene Kapazitäten aufgebaut werden. Durch die Trennung der Ressourcen bestehen dann über die Fertigungskapazitäten keine Kopplungen mehr zwischen den Gruppen.
Was sind die Voraussetzungen für Interne Entkopplung?
- Aufgabe der isolierten Sichtweise einzelner Funktionsbereiche des Unternehmens

- Integrierte Betrachtung aus Sicht des Gesamtunternehmens
Simulation von Märkten
Mittels Verrechnungspreisen werden Märkte mit Angebot und Nachfrage im Unternehmen simuliert.
Strukturelle Koordinationsformen -

extern (Markt)

Vorraussetzungen?
Outsourcing

Voraussetzungen:
- Benötigte Leistungen sind auf dem Markt erhältlich
- Marktpreise < Kosten bei interner Leistungserstellung

bei anderen Ländern zu beachten:
- politische Stabilität
- Infrastruktur
- Qualität u Quantität der vorhandenen Arbeitskräfte